Über mich

Mein Weg, meine Mission

Business Coaching für Frauen

Mein beruflicher Weg war alles andere als geradlinig – und genau das hat ihn so wertvoll gemacht. Ich bin immer wieder neuen Herausforderungen und spannenden Menschen begegnet, habe mich auf Veränderungen eingelassen und meine Komfortzone verlassen – oft auch geografisch. Besonders prägend war meine Zeit in Mexiko, wo ich ein spanischsprachiges Team leitete. Dort habe ich gelernt, wie bedeutsam echte Augenhöhe in der Zusammenarbeit ist – nicht nur sprachlich, sondern auch menschlich: zuhören, verstehen, Vertrauen aufbauen.

Was mich antreibt

Rückblickend ziehen sich zwei Konstanten durch meinen Weg: die Freude am analytischen Denken und die tiefe Neugier für menschliches Verhalten. Schon früh fiel mir auf, wie stark stereotype Rollenmuster unser Miteinander beeinflussen – in der Schule, im Studium, in Führungssituationen. In gemischten Teams übernehmen Frauen oft andere Rollen als Männer – nicht, weil sie es nicht anders könnten, sondern weil sie es so gelernt haben. In dem Moment, in dem wir diese Muster erkennen, können wir sie verändern.

Claudia Schopf coaching

Weibliche Stärke beginnt mit Selbstverständnis

Nach meiner Promotion führte mich mein Weg zu McKinsey und später in die IT- und Telekommunikationsbranche – in eine Welt, in der ich oft die einzige Frau im Raum war. In Managementmeetings waren weibliche Stimmen lange unterrepräsentiert. Erst in den letzten Jahren hat sich das langsam verändert. Das ist eine erfreuliche Entwicklung, doch es reicht noch nicht.
In dieser Zeit als einzige Frau in den Meetings, habe ich viel über mich gelernt: Ich haderte oft mit meinen Entscheidungen, suchte nach der perfekten Lösung und hinterfragte mich mehr, als es gut tat. Erst durch gezielte Auseinandersetzung mit genderspezifischen Verhaltensmustern wurde mir klar: Das liegt nicht nur an mir. Vieles von dem, was ich als „meine Unsicherheit“ empfand, ist in Wahrheit tief verankerte weibliche Sozialisation. Workshops, Coachings und Gespräche mit anderen Frauen haben mir gezeigt: Unsere Stärken sind da. Wir müssen sie nur sehen – und einsetzen.

Meine berufliche Erfahrung zeigte mir:

Ich war Vorgesetzte eines spanischsprachigen Teams,

Das es aus der Vergangenheit gewohnt war, mit den deutschen Vorgesetzten auf Englisch zu kommunizieren. Das wollte ich ändern, und so begann ich sofort mit täglichem Spanischunterricht. Meine Bemühungen wurden in vielerlei Hinsicht belohnt: Für das Team war es ein Zeichen, dass ich mich integrieren wollte, und es ermöglichte eine Kommunikation auf Augenhöhe. Zu Beginn dauerten die Teamsitzungen auf Englisch oft nur 30 Minuten, weil sich die meisten Teammitglieder im Englischen nicht sicher fühlten, um weitergehende Fragen zu stellen. Nach sechs Monaten wurden die Meetings auf Spanisch geführt, dauerten die vorgesehenen 60 Minuten und relevante Themen wurden offen angesprochen und gelöst. Dieses Erlebnis hat mein Verständnis für eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe stark geprägt.

Durch den Firmenverkauf wechselte ich zur Telekomtochter T-Systems

Als Führungskraft mit einem Team von 30 Mitarbeitenden war ich verantwortlich für die Angebotskalkulationen für Großprojekte. Dabei ermittelten wir die Angebotspreise basierend auf technischen Daten, wobei unsere internen Kunden die Vertriebsmitarbeitenden waren, die oft niedrigere Preise für ihre Kunden erzielen wollten. In den meisten Meetings war ich die einzige Frau in einer Runde von männlichen „Alphatieren“, die teilweise schon jahrzehntelang bei der Telekom tätig waren. Ich war viel Gegenwind ausgesetzt: Waren meine Entscheidungen zu den Angebotspreisen richtig? Waren die Preisvorschläge der Vertriebler wirklich zu niedrig? Oft fühlte ich mich verunsichert, entmutigt und mit Selbstzweifeln belastet. Doch auch hier hatte ich großes Glück: Durch meine fachliche Kompetenz und vor allem meine offene unvoreingenommene Haltung konnte ich den Leiter der Vertriebsorganisation sehr bald als Verbündeten gewinnen. Wir waren natürlich nicht immer einer Meinung, aber wir diskutierten stets wertschätzend, sachlich und ergebnisorientiert. Er gab mir den nötigen Rückhalt in schwierigen Preisdiskussionen mit seinem Team. 

Die besten Ergebnisse entstehen, wenn unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen. Frauen und Männer bringen jeweils wertvolle Denk- und Entscheidungsansätze mit – in Kombination entsteht nachhaltigere, fundiertere Führung. Es geht nicht um Entweder-Oder, sondern um ein Miteinander auf Augenhöhe. Und ich habe erlebt, wie viel Veränderung möglich ist, wenn wir uns gegenseitig bestärken, Perspektiven teilen und einander Raum geben. Aus all diesen Erfahrungen ist meine Mission gewachsen: Ich möchte Frauen auf ihrem Weg in die Führung begleiten – beruflich wie persönlich. Ich unterstütze sie dabei, alte Glaubenssätze zu hinterfragen, ihre Ressourcen zu erkennen und den Mut zu finden, ihren eigenen Weg zu gehen. Systemisches Coaching ist dabei ein wertvolles Werkzeug: Es hilft, verborgene Stärken aufzudecken und neue Handlungsspielräume zu erschließen.

Claudia Schopf coaching

Das ist meine Mission – meine Herzensangelegenheit

Ich bin überzeugt: Frauen bringen nicht nur Kompetenz, sondern auch neue Perspektiven in die Führung ein. Und genau das braucht es – in Unternehmen, in Teams, in der Gesellschaft. Nicht gegen Männer – sondern gemeinsam mit ihnen. Es gibt immer mehr Frauen, die ihren Platz einnehmen. Ich möchte dazu beitragen, dass es noch mehr werden.

Aus meinen Erfahrungen und meiner persönlichen Entwicklung

Ist bei mir der Wunsch gewachsen, als Mentorin und/oder Coach für Frauen in ähnlichen Situationen zur Verfügung zu stehen. Ich möchte Frauen dabei unterstützen, ihre verborgenen Ressourcen zu entdecken, alte Glaubenssätze hinter sich zu lassen und mit gestärktem Selbstvertrauen den Schritt „auf die Bühne“ zu wagen. Es gibt immer mehr Frauen, die diese Möglichkeiten nutzen und ergreifen, doch es sind noch nicht genug!